Arthrose & Gelenkschmerzen: kühlen oder wärmen?
Die kurze Antwort vorab
Bei ruhigen, steifen Gelenkbeschwerden wird Wärme meist als wohltuend empfunden. Ist ein Gelenk akut gereizt, geschwollen oder überwärmt, wird eher Kälte eingesetzt. Arthrose gehört grundsätzlich ärztlich begleitet – Kälte und Wärme können das Wohlbefinden unterstützen, behandeln die Arthrose aber nicht.
Was bei Arthrose passiert
Arthrose ist ein Gelenkverschleiß, der sich oft mit Steifheit, Schmerzen und zeitweiser Reizung bemerkbar macht. Sie verläuft in der Regel chronisch, mit ruhigeren Phasen und akuten Schüben. Danach richtet sich, ob Wärme oder Kälte als angenehmer empfunden wird.
Wann eher Wärme?
Bei steifen, „kalten“ Gelenken ohne akute Entzündung wird Wärme häufig als wohltuend empfunden und zur Lockerung genutzt – zum Beispiel bei morgendlicher Steifigkeit. Sie wird gern eingesetzt, um beweglicher in den Tag zu starten.
Wann eher Kälte?
In einem akuten Schub, wenn ein Gelenk warm, geschwollen oder gerötet ist, wird Kälte meist als beruhigend empfunden.
So wendest du eine Kompresse an
Wickle die Kompresse in ein dünnes Tuch, lege sie nicht direkt auf die Haut und nicht auf offene oder gereizte Stellen. Etwa 15 bis 20 Minuten anwenden und bei Unwohlsein abnehmen.
Wichtig
Kälte und Wärme können das Wohlbefinden unterstützen, sie behandeln die Arthrose nicht. Die Therapie einer Arthrose gehört in ärztliche Hand – sprich die Anwendung am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.
Passende Anwendungen, Produkte und Ratgeber
Diese Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei starken, anhaltenden oder unklaren Beschwerden bitte ärztlich abklären.