Prellung & Bluterguss richtig kühlen
Die kurze Antwort vorab
Bei einer frischen Prellung wird in den ersten Stunden bis Tagen meist Kälte eingesetzt. Erst in der späteren Phase, wenn keine Schwellung mehr besteht, wird teils Wärme als angenehm empfunden.
Was eine Prellung ist
Eine Prellung entsteht durch einen Stoß oder Schlag, ohne dass die Haut verletzt wird. Darunter können kleine Blutgefäße reißen – es bildet sich ein Bluterguss, der Bereich schwillt an und schmerzt.
Akute Phase – eher Kälte
Direkt nach dem Stoß und in der akuten Phase mit Schwellung und Überwärmung wird üblicherweise Kälte eingesetzt; sie wird als beruhigend empfunden.
Spätere Phase – ggf. Wärme
In der späteren Heilungsphase ohne Schwellung, wenn eher Verspannungen im Vordergrund stehen, wird Wärme teils als wohltuend empfunden.
Wichtig beim Kühlen
Kälte nie direkt auf die Haut – immer eine dünne Stofflage dazwischen, um die Haut vor Kälteschäden zu schützen. In Intervallen anwenden und bei Unwohlsein abnehmen.
So wendest du eine Kompresse an
Wickle die Kompresse in ein dünnes Tuch, lege sie nicht direkt auf die Haut und nicht auf offene oder gereizte Stellen. Etwa 15 bis 20 Minuten anwenden und bei Unwohlsein abnehmen.
Wann zum Arzt?
Bei sehr starken Schmerzen, großer oder zunehmender Schwellung, eingeschränkter Beweglichkeit oder wenn ein Knochen betroffen sein könnte, lass das ärztlich abklären.
Passende Anwendungen, Produkte und Ratgeber
Diese Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei starken, anhaltenden oder unklaren Beschwerden bitte ärztlich abklären.